Sri Lanka 2016

Von Chilaw über Anuradhapura
und Mihintale nach Sigiriya

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Wir haben geschlafen wie die Murmeltiere. Elke war gegen 5 wach als es wie aus Eimern goss. Es lief sogar ins Zimmer rein. Ich hab natürlich nix mitgekriegt. Wir stehen um 6 auf und gehen zum Frühstück. Wieder Buffet mit allem was man sich denken kann. Sumi erklärt mir die Spezialitäten. Außer verschiedenen Currys gibt es da Roti und String Hopper. Roti sind hier kleine, runde, flache Küchlein aus Kokosflocken, Mehl, Zwiebeln und Wasser. String Hopper sind flache Nudelnester. Sie werden mit einer Maschine, ähnlich unserer Spätzlepresse gemacht. Dazu ein schönes Fischcurry mit scharfen eingelegte Zwiebeln und Sambal - lecker. Wenn man`s mag :-).

Wir starten nordwärts über die A3 und dann geht es auf die A12 Richtung Westen zu einer der Königsstätten - Anuradhapura. Unterwegs sehe ich schon den ersten Affen in einem Baum. Das werden heute noch ganz viele. Es sind Languren oder Ceylon-Hutaffen. Wir kommen an vielen Seen oder Tümpeln vorbei die bedeckt sind mit Lotosblüten. Einfach klasse. Weniger schön, aber doch interessant sind die zum Teil extrem einfachen Häuser. Oftmals sind sie nur aus Wellblech zusammengenagelt.
Ein Tempel unterwegs
Unterwegs auf der A3
Unterwegs auf der A3
Typischer Verkaufsstand an der Strasse
Touris werden keines Blickes gewürdigt
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In Anuradhapura besuchen wir einen Tempel. Sumi hat uns geraten Tempelsocken anzuziehen. Normalerweise geht man barfuss in einen Tempel. Da wir Mitteleuropäer aber den heissen Untergrund nicht lange aushalten darf man Strümpfe tragen. Man kann nicht lange auf einer Stelle stehen ohne dass einem die Sohlen qualmen. Sumi erklärt uns wieder alles Mögliche. Da gibt es nämlich diverse Strömungen im Buddhismus. Toll hier ist, dass die Gläubigen sich nicht von uns stören lassen und wir bei allen Zermonien daneben stehen können. Ausserdem beachtlich die tiefe Gläubigkeit. Hier wirkt es wirklich ehrlich. Selbst die Ärmsten spenden Lebensmittel, Blumen, Blüten oder was sie eben können. Wir haben Glück, dass kein Sonn- oder Vollmondtag ist. Da sollen hier bis zu 10000 Menschen sein - unvorstellbar. Aber es ist halt eines der größten Heiligtümer in Sri Lanka mit einem 2200 Jahre alten Bodhibaum - der Sri Mahabodh. Er gilt als der älteste historisch belegte Baum der Welt.

Wir gehen dann weiter zu der goßen Ruwanwelisaya-Stupa. Hier laufen die Affen schon recht zahlreich rum. Leider fängt es an zu regnen. Wir kommen gerade noch so unter ein Dach und dann gehts richtig los. Schade, denn es gäbe einige schöne Fotomotive. Vor allem die vielen Elefantenköpfe die rundherum den Sockel des Stupa zieren. Auf diesem riesigen Terrain gibt es noch zwei weitere Stupas.

Mittags gehen wir dann unterwegs in einem Restaurant essen. Buffet und wieder mit leckeren Currys und einem ¨Salat¨ aus Ananas, Tomaten, Zwiebeln und Gurken. Alles nur schön klein geschnitten und nicht angemacht. Lecker.
Der über 2000 Jahre alte Bodhi-Baum Mönch im Gebet Meditation Gläubige im Gebet Unvorstellbar wenn es noch mehr werden In einem der kleinen Seitentempel Typische Opfergaben In einem der vielen Tempel Betende unter einem Bodhi-Baum Die Affen sind teils sehr zutraulich
Oha - bedrohlich Räucherstäbchen an Elefant Es fängt an zu regnen Da ist es auf jeden Fall trocken Es schüttet wie aus Eimern Ein anderer Stupa - Name leider vergessen Ein liegender Buddha Wer hat sich denn da im Boden verewigt? Überall Buddhastatuen die verehrt werden Die Reste der Öllämpchen
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Bild: 360°-Panorama an einer Buddhastatue
360°-Panorama an einer Buddhastatue (das Bild kann man hin und her bewegen)
Um uns endlich Bewegung zu verschaffen besuchen wir noch das Kloster von Mihintale. Gläubige laufen die 1800 Stufen hoch - wir machen nur die Touritour mit etwa 200-300 Stufen - die meisten barfuß! Es ist zwar keine 30°C mehr hier, aber die Luftfeuchte immer noch oder besser wieder sehr hoch nach dem Regen. Es lohnt sich wirklich, die Bilder können das nicht wiedergeben so schön ist es hier.
Die Schule ist aus Die Schule ist aus Die Schule ist aus Aufstieg zum Kloster Mihintale Da merkt man jedes Kilo zuviel - der Kamera :-) Die Natur holt sich alles zurück Affen sind überall Affen sind überall Wow - was für eine Anlage Die große Buddhastatue
Der große Stupa Der große Stupa Blick von der großen Stupa aus Ein toller Felsen auf den man klettern kann Einfach klasse dieser Felsen Andere finden den Felsen natürlich auch gut Barfuß nicht ganz ohne Der Blick ist schon toll Auch ein Mönch ist nur ein Mensch Ein weiterer Stupa mit Säulen
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Bild: Affen-Posing Bild: Affen-Posing Bild: Affen-Posing
Jetzt ist es fast 17 Uhr und es wird langsam dunkel. Also ab ins Hotel Aliya Resort. Das sind nochmals 1,5 Std. Fahrt.

Das Hotel Aliya Resort heisst übersetzt Elefant und das sieht man überall am Interieur. Ein Swimmingpool mit Blick auf Sigiriya, wo wir morgen sein werden. Leider ist es schon stockdunkel als wir ankommen und so können wir den Felsen gerade so erahnen und das nur, weil dahinter ein Wetterleuchten ist.

Die Dusche heute haben wir uns redlich verdient. Und ein hoffentlich schönes Essen. Ausserdem müssen wir Morgen schon wieder früh raus. Man kann das alles hier gar nicht richtig verarbeiten und geniessen so viel ist es. Abends gibt es wieder eine sehr große Auswahl. Der Wein ist tierisch teuer (ab 40 Euro die Flasche), also bleiben wir beim Lion-Bier. Außergewöhnlich heute sind vor allem der Fisch aus dem See, das Fischcurry und das Bananenblütencurry. Morgen 5:30 aufstehen um noch ein paar Bilder vom Hotel zu machen. Sumi sagt es gibt wieder Regen....
Die Treppe zur Empfangshalle
Elefanten in der Eingangshalle
Blick vom Balkon auf den nächtlichen Garten
Wieder ein Tanzpalast zum Schlafen
Das Bad ist auch nicht gerade klein
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